Fotos: © Birgit Kaulfuss

Der zehnjährige Jimmy wäre gar zu gern ein Pirat gewesen. Als er eines Tages an der Küste von Massachusetts eine angespülte Flasche findet, erfüllt sich sein Wunsch mit Hilfe des trickreichen Flaschengeistes Abu. Jimmy landet auf dem Schiff des berüchtigten Seeräubers Blackbeard und begegnet dort der gleichaltrigen Katrina. Regisseur Bert I. Gordon ließ in seinem Spielfilm „Jimmy und die Piraten“ Kinderträume wahr werden – Isabell Polak nahm dies bereits sehr früh einfach selbst in die Hand. Schon als kleines Kind wollte sie sein wie Katrina, die sie bewunderte. Also schlüpfte sie kurzerhand in ihre Rolle und trat dabei so überzeugend auf, dass sie sogar vor ihren Eltern nicht mehr Isabell sondern einfach nur noch Katrina war. 

Der Wunsch und die Sehnsucht in andere Rollen zu schlüpfen blieben. So war der Entschluss Schauspielerin werden zu wollen schnell gefasst. Ähnlich geradlinig wie Isabell Polak die Entscheidung für die Schauspielerei traf, ist auch ihre Rollenauswahl – oftmals charakterstarke Frauen.

Seit 2004 steht die gebürtige Fränkin vor der Kamera. Ihre Wandlungsfähigkeit und das komödiantische Talent brachten ihr zunächst Episodenrollen in TV-Produktionen wie „Edel & Stark“ (2002-2005) und „Doctor´s Diary“ (2007-2010). Als eines der drei „Bösen Mädchen“, die von 2007 bis 2013 im deutschsprachigen Fernsehen zu sehen waren, wurde sie einem breiteren Publikum bekannt. Jung, intelligent und schlagfertig nahm die Frauengruppe in der Serie mit versteckter Kamera charmant aber schonungslos die Männerwelt auseinander. An der Seite von Jürgen Vogel sah man Isabell Polak 2010 in der überaus erfolgreichen Impro-Comedy „Schillerstraße“ (2009-2011), in der sie Jürgen Vogels Freundin mimte. Im gleichen Jahr übernahm Isabell Polak eine Rolle in Detlev Bucks RUBBELDIEKATZ (2011), wo sie auch Matthias Schweighöfer kennenlernte, der sie schließlich für seinen dritten Regiestreich und erneuten Kassenmagneten VATERFREUDEN (2014) für die weibliche Hauptrolle besetzte.

Seit 2014 sieht man Isabell Polak regelmäßig als Teil des Ensembles der vielversprechenden ZDF-Reihe „Sketch History“, die 2016 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet und sowohl für den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen als auch dem Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis mit Nominierungen bedacht wurde. Ob Cleopatra, Jeanne d´Arc oder die Heilige Jungrau Maria – Isabell Polak überzeugt in jedem historischen Kostüm und zeigt in grotesken Szenen, dass die Weltgeschichte auf einer Aneinanderreihung von Missverständnissen basiert .

Neben der „Sketch History“ sah man Isabell Polak darüber hinaus in Episodenrollen verschiedener TV-Produktionen. So stand sie u.a. für den Dresdner „Tatort – Auge um Auge“ (2016, Regie: Franziska Meletzky) an der Seite von Alwara Höfels und Karin Hanczewski sowie in der ZDF-Erfolgsserie „Wilsberg – In Treu und Glauben“ (2016, Regie: Marc Rensing) vor der Kamera.

Im Frühjahr 2017 wirkte Isabell Polak in der neuen Comedy „Knallerkerle“ (Regie: Antoine Monot Jr., Jens Holzgreve) mit, die als männliches Gegenstück zu Martina Hills Quotenhit „Knallerfrauen“ gilt und nach dem aussichtsreichen Staffelstart auch eine Fortsetzung erfahren wird.
Aktuell hat Isabell Polak in Berlin in einer Ensemblehauptrolle die RTL-Anwalts-Serie „Jenny“ (AT) abgedreht. Im November dieses Jahres wird sie in einer tragenden Rolle in der finalen Staffel der Dramedy-Serie „Club der roten Bänder“ zu sehen sein, die sich derzeit noch im Dreh befindet.

Isabell Polak lebt in Berlin.

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