Foto: © Thomas Pritschet

Geboren 1976 in Bocholt ist Carlo Ljubek neben seiner kontinuierlichen Arbeit an den wichtigen Bühnen Deutschlands auch im Kino und dem Fernsehen als Schauspieler fest etabliert.

Ljubek hat Anfang 20 seine Leidenschaft für die Schauspielerei entdeckt. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann bewarb er sich, einem inneren Impuls folgend, unter anderem an der angesehenen Otto-Falckenberg-Schule in München, wo er von 1999 bis 2002 seine Schauspielausbildung absolvierte. In dieser Zeit stand er zum Beispiel in Shakespeares „Was ihr wollt“ oder dem Stück „Golem“ in den an die Schauspielakademie angegliederten Münchener Kammerspielen auf der Bühne. Seine Bühnenleidenschaft setzte er seit diesen Anfängen im Staatstheater Wiesbaden fort, wo er zwischen 2002 und 2007 u.a. mit Tilman Gersch arbeitete und in Klassikern wie „Ein Sommernachtstraum“, „Leonce und Lena“, „Hamlet“ oder „Don Karlos“ auf der Bühne stand. Es folgte sein Engagement als festes Ensemblemitglied am Kölner Schauspiel (2007-2011), wo er in den von Karin Beier inszenierten Stücken „Das goldene Vlies“ und „Die Nibelungen“ oder in „Der Menschenfeind“ (Regie: Karin Henkel) spielte und des Weiteren mit Regisseuren wie Jette Steckel und Johan Simons zusammenarbeitete. In dieser Zeit war Ljubek zu dem als Gast in den von Armin Petras inszenierten Stücken „Zornig geboren“ und „We are blood“ am Berliner Maxim Gorki Theater (2009-2011) zu sehen. Seit 2013 ist Carlo Ljubek festes Ensemble-Mitglied im Schauspielhaus Hamburg. Dort arbeitete er sowohl mit Frank Castorff, Sebastian Kreyer, Victor Bodo und Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier mehrfach zusammen. Zuletzt feierte seine Darstellung des Dorfrichter Adam in Michael Thalheimers Neuinszenierung von Kleists „Der Zerbrochene Krug“ seine bei Presse und Publikum gleichermaßen hoch gelobte Premiere am Schauspielhaus Hamburg.

Trotz seiner vielfältigen und umfangreichen Engagements auf den deutschen Bühnen hat Ljubek seit 2001 immer wieder Gelegenheit gefunden, auch vor der Kamera sein Können zu zeigen: Erste Leinwanderfahrungen sammelte er in der intensiven Zusammenarbeit mit Hendrik Hölzemann für dessen Liebes-Drama KAMMERFLIMMERN (2004) und Sherry Hormanns Fußball-Filmkomödie MÄNNER WIE WIR. Ljubek arbeitete im Laufe seiner Karriere als Film-Schauspieler des Weiteren mit Regisseuren wie Hermine Huntgeburth, Züli Aladag oder Christian Alvart und spielte in einer kleineren Rolle in dem Kino-Hit HONIG IM KOPF (2014, Regie: Til Schweiger). In Burhan Qurbanis Spielfilmdebüt SHAHADA (2010), der im internationalen Wettbewerb der Berlinale seine Weltpremiere feierte, war Carlo Ljubek in der Rolle des Ismail zu sehen. Im Fernsehen sah man ihn in verschiedenen „Tatort“-Folgen, wie z.B. im Jahr 2013 in dem vielbeachteten „Tatort: Kopfgeld“ von Christian Alvart oder dem „Tatort: Zirkuskind“ von Till Endemann. Mit Endemann arbeitete Ljubek direkt im Anschluss auch in dem Psychothriller „Das Programm“ (2016). Zuletzt war Carlo Ljubek in der achtteiligen österreichischen Serie „Altes Geld“ von Kultregisseur und Showrunner David Schalko sowie Friedemann Fromms „Die Stadt und die Macht“ und Philipp Stölzls Event-Mehrteiler „Winnetou“ (2016) zu sehen.

2017 stehen mehrere Film-Arbeiten von Carlo Ljubek zur Veröffentlichung an: 

Auf der großen Leinwand sah man ihm bereits auf dem Filmfest München im Regiedebüt von Khaled Kaissar, LUNA, der am Ende des Jahres in die Kinos kommen wird, ebenso wie Terrence Malicks RADEGUND, in dem Ljubek eine kleine Rolle übernommen hatte.

Im Fernsehen sah man ihn 2017 in einer Hauptrolle in Kai Wessels Familientragödie „Im Tunnel“ und an der Seite von Katharina Marie Schubert in Alrun Goettes „Atempause“ in dem er die Rolle eines traumatisierten Vaters, der um das Leben seines Sohnes bangt, übernommen hat.

An der Seite von Jella Haase sieht man Ljubek in dem schon vor seiner Ausstrahlung hoch gelobten und ausgezeichneten TV-Drama „Das Leben Danach“ (Regie: Nicole Weegmann), der das Loveparade-Unglück in Duisburg 2010 thematisiert.

Aktuell dreht Carlo Ljubek bis Mitte Oktober in Serbien, Meran und Bozen die Tragikomödie DAS RATTENRENNEN (Regie: Joachim Schröder & Tobias Streck).

 

Schauspieler
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Künstler

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Milena Dreißig Schauspielerin
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Karoline Herfurth Schauspielerin
Svenja Jung Schauspielerin
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Isabell Polak Schauspieler
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Henny Reents Schauspielerin
Armin Rohde Schauspieler
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Katharina Wackernagel Schauspielerin